Ein After-Work-Trainingslauf auf flachem Terrain sollte es werden. Hinter den Feldern von Hagen-Haßley.
Aber ich hatte nicht daran gedacht, dass es dort noch verschneit sein könnte, denn rund um meinen tiefer gelegenen Arbeitsplatz war schon wieder alles abgetaut.
Was tun? Auf einen Lauf mit Spikes hatte ich keine Lust. Ohne Spikes war es mir zu unsicher. Und um ein anderes Laufgebiet anzufahren zu spät.
So entschied ich mich dazu, dieses kleine Sträßchen entlang der A 45 zu laufen, das schneefrei zu sein schien. Und obwohl es immer in Reichweite der Autobahn entlang führt ist es landschaftlich reizvoll. Allerdings nicht unbedingt flach.
Bereits nach 350 Metern fordert der Körper eine erste Gehpause. Halloooo?? Na ja; vielleicht zu schnell gestartet. Oder mein innerer Motor ist noch einmal kurz abgesoffen.
Durch schöne Landschaft ging es nun mit vereinzelten Gehpausen an Anstiegen auf und ab - aber eindeutig mehr auf. Ab und zu war es auch etwas glatt. Schnell wurde mir klar, dass ich mir für den aktuellen Trainingsstand vielleicht zu viel zugemutet und das Profil etwas unterschätzt hatte.
In Anbetracht dessen sollte ein Stündchen für heute dann eigentlich reichen, deshalb wollte ich 30 Minuten laufen und dann umkehren.
Da ich aber mit einem schnelleren Rückweg rechnete lief ich noch etwas weiter, und dann noch etwas weiter und dann auch noch eben über einen vereisten Weg bis zum Windrad nach Brechtefeld hoch, wo ich nach knapp 45 Minuten ankam und zur Belohnung einen schönen Sonnenuntergang genießen konnte.
Für den Rückweg nahm ich mir wegen des tendenziell jetzt eher abwärts führenden Kurses vor, diesen unter 40 Minuten zu laufen. Es lief dann auch recht flott, fühlte sich gut an und bereits 37 Minuten später war ich wieder am Auto. Zielvorgabe locker unterboten. ;-)
Zufrieden, aber leicht durchgefroren stellte ich mich dann zu Hause unter die Dusche. Das Ganze sogar, weil eine Sicherung defekt war, bei Kerzenschein. Hat was. ;-)
Es ist ein herrliches Gefühl, wenn die heißen Tropfen auf den kalten Körper prallen und diesen langsam wieder auftauen, oder? Eine verdiente Belohnung nach einem anstrengenden Winterlauf, von dem ich außer einem guten Gefühl noch ein paar Handy-Fotos mitgebracht habe.
Aber ich hatte nicht daran gedacht, dass es dort noch verschneit sein könnte, denn rund um meinen tiefer gelegenen Arbeitsplatz war schon wieder alles abgetaut.
Was tun? Auf einen Lauf mit Spikes hatte ich keine Lust. Ohne Spikes war es mir zu unsicher. Und um ein anderes Laufgebiet anzufahren zu spät.
So entschied ich mich dazu, dieses kleine Sträßchen entlang der A 45 zu laufen, das schneefrei zu sein schien. Und obwohl es immer in Reichweite der Autobahn entlang führt ist es landschaftlich reizvoll. Allerdings nicht unbedingt flach.
Bereits nach 350 Metern fordert der Körper eine erste Gehpause. Halloooo?? Na ja; vielleicht zu schnell gestartet. Oder mein innerer Motor ist noch einmal kurz abgesoffen.
Durch schöne Landschaft ging es nun mit vereinzelten Gehpausen an Anstiegen auf und ab - aber eindeutig mehr auf. Ab und zu war es auch etwas glatt. Schnell wurde mir klar, dass ich mir für den aktuellen Trainingsstand vielleicht zu viel zugemutet und das Profil etwas unterschätzt hatte.
In Anbetracht dessen sollte ein Stündchen für heute dann eigentlich reichen, deshalb wollte ich 30 Minuten laufen und dann umkehren.
Da ich aber mit einem schnelleren Rückweg rechnete lief ich noch etwas weiter, und dann noch etwas weiter und dann auch noch eben über einen vereisten Weg bis zum Windrad nach Brechtefeld hoch, wo ich nach knapp 45 Minuten ankam und zur Belohnung einen schönen Sonnenuntergang genießen konnte.
Für den Rückweg nahm ich mir wegen des tendenziell jetzt eher abwärts führenden Kurses vor, diesen unter 40 Minuten zu laufen. Es lief dann auch recht flott, fühlte sich gut an und bereits 37 Minuten später war ich wieder am Auto. Zielvorgabe locker unterboten. ;-)
Zufrieden, aber leicht durchgefroren stellte ich mich dann zu Hause unter die Dusche. Das Ganze sogar, weil eine Sicherung defekt war, bei Kerzenschein. Hat was. ;-)
Es ist ein herrliches Gefühl, wenn die heißen Tropfen auf den kalten Körper prallen und diesen langsam wieder auftauen, oder? Eine verdiente Belohnung nach einem anstrengenden Winterlauf, von dem ich außer einem guten Gefühl noch ein paar Handy-Fotos mitgebracht habe.

15 Kommentare:
Klasse Bericht, wunderschöner Lauf und traumhaft schöne Bilder.
So macht das Laufen Spaß, besonders bei einer Dusche bei Kerzenschein, herrlich!
Liebe Grüße,
Steffen
Du Romantiker - Duschen bei Kerzenlicht. Schöne Fotos.
Duschen bei Kerzenschein und trotzdem warmen Wasser ? Genial !
Bei Kerzenschein baden, das kenne ich auch, aber duschen, könnte man auch mal probieren !
Aber ich lese, dass es bei Euch auch nicht viel anders ist als in nördlichen Regionen, das beruhigt mich, nicht, dass der Eindruck entstünde, ich würde dir das gönnen - nee- wirklich nicht !
Ja, ich bin auch hin und weg von dem Duschen im Kerzenschein, nicht schlecht, nicht schlecht (wenn man vergisst das ohne Strom auch nicht doll ist).
So eine Dusche nach dem Laufen ist einfach klasse, egal ob es lausekalt oder warm ist ... Duschen ist dann in dem Moment das Größte für mich;)
Wir haben lustige Lichterdinger, die langsam die Farbe wechseln. Das ist beim Duschen und Baden schön, aber Kerzenlicht? Hui....ich schließe mich, eh gerade in einer romantischen Sonnenuntergangsstimmung, meinen Vorkommentierern an: herrlich! :-)
Zum Glück gibbbet keine Fotos vom Duschen *grins*
Ansonsten: schöner Lauf und tolle Bilder
Gruß
Highopie
Danke euch allen!
Uuuuund??
Wer von euch hat inzwischen schon bei Kerzenlicht geduscht?? ;-)
Nope, aber das wird am WE nachgeholt. *gacker*
Na denn viel Spaß, Evchen... *gg*
Ich hab's versucht, Stefan, aber unter der Dusche ist die Kerze immer ausgegangen. :-((((
Ach, Thorsten... ;-)
Versuch's doch mal mit 'ner Grubenlampe! ;-)
Gezz wo Du datt sachs
Tolle Fotos. Die sagen ja, trotz, oder gerade wegen der Kälte, alles aus.
Was ist eigentlich an so ein paar Gehpausen schlimm. Ich nenne so was immer "kreative Fotopause"! ;-)
Danke, Chris!
Schlimm sind sie nicht, Gerd. Sa lange man sie freiwillig macht und nicht vom Körper förmlich dazu gewungen wird. ;-)
Kommentar veröffentlichen