US-Studie: Dicke Leute haben geringeres Todesrisiko
DPA - Mittwoch, 7. November, 20:40 Uhr, New York (dpa)
Übergewicht senkt einer US-Studie zufolge das Todesrisiko durch Krankheiten, die keine Krebs- oderHerzkreislaufleiden sind. Untergewicht erhöht dagegen das Sterberisiko durch diese Krankheiten. Das berichten Katherine Flegal und Kollegen von den US-Gesundheitsbehörden CDC und dem Nationalen Krebsforschungszentrumim «Journal of the American Medical Association» (JAMA; Bd. 298, S.2028). Die Forscher hatten in einer früheren Studie bei leicht Übergewichtigen ein generell etwas niedrigeres Sterberisiko beobachtet als bei Normalgewichtigen und die zugrundeliegenden Zusammenhänge nun genauer untersucht. Beim Vergleich der Todesdaten und des Body Mass Index von mehr als zwei Millionen US-Bürgern zeigte sich auch, dass Fettleibigkeit mit einem erhöhten Todesrisiko durch Herzkreislaufleiden sowie bestimmten Krebsarten einhergeht, die mit Fettleibigkeit in Verbindung gebracht werden. Bei den Übergewichtigen aber nicht Fettleibigen zeigte sich dagegen kein erhöhtes, sondern ein niedrigeres Sterberisiko. «Es spricht einiges dafür, dass leichtes Übergewicht in einer Reihe von Fällen die Überlebenschancen verbessert», schreiben die Autoren. Wer ein paar Pfunde mehr auf die Waage bringe, erhole sich möglicherweise leichter von Infektionen und Operationen. Der Body Mass Index (BMI) berechnet sich aus dem Körpergewicht in Kilogramm, geteilt durch die Körpergröße in Metern zum Quadrat. Als normal gilt ein BMI von 19 bis 24 bei Frauen und 20 bis 25 bei Männern. Demnach ist ein 1,76 Meter großer Mann, der 80 Kilo wiegt, leicht übergewichtig. Fettleibigkeit beginnt für beide Geschlechter bei einem BMI von 31.
Na, dann ist ja alles in Ordnung... ;-)
Donnerstag, 8. November 2007
Ich bin risikominimiert ;-)
Freitag, 2. November 2007
Ruhrgebietslauf 2. Etappe: ein sinnvoll genutzter Brückentag
Am 1. November 2007 wollten die Ultraläufer Claudia Weber und Thomas Wenning zu einem 250 Kilometer langen Ruhrgebietslauf in 4 Etappen starten, um Spenden für die Deutsche KinderKrebshilfe zu sammeln. Die 2. Etappe sollte am 2. November vormittags auch durch Hagen führen.
Das wäre doch eine interessante Möglichkeit, beim Training ein paar Leute kennen zu lernen, was für den Guten Zweck zu tun und den Brückentag sinnvoll zu nutzen, dachte ich mir, und nahm Kontakt zu Thomas auf. Laufkumpel Jens war auch mit von der Partie und ein paar Läufer vom Lauftreff Emst wollten sich auch ab der Ruhrbrücke in Herdecke anschließen, erzählte mir Thomas. Unter ihnen auch Horst-H.. Wir wollten immer schon mal zusammen laufen, es hat aber nie geklappt. Dann eben beim Ruhrgebietslauf!

Euch, Claudia und Thomas, vielen Dank für’s Mitnehmen und noch viel Erfolg bei Eurer Aktion!
Mehr Infos zum Lauf und zum Guten Zweck.
Alle meine Fotos zum Lauf im Webalbum.
[Edit 03.11.] Bericht auf derwesten.de
[Edit 05.11.] Beitrag im WDR-Fernsehen am 10. und 14.11.
Montag, 29. Oktober 2007
HerbstWaldLaufTour
Für den 28.10. hatte ich mir einen dreistündigen Lauf vorgenommen. Ursprünglich wollte ich von zu Hause aus die herbstlichen Hagener Wälder auf und ab laufen.
Da meine Frau und meine Tochter während dieser Zeit aber zum Hülsenbecker Tal nach Ennepetal wollten, disponierte ich kurzfristig um und fuhr mit, um von dort aus loszulaufen. Im Hülsenbecker Tal wollte ich immer schon einmal laufen und eine Rückwegstrecke mit Zwischenstation Hasper Talsperre war auf der Wanderkarte schnell gefunden.
Mit Trinkrucksack, einem Knoppers, etwas Geld für den "Notfall", einem kopierten Kartenausschnitt und meinem neuen Forerunner am Arm lief ich also im schönen Hülsenbecker Tal los und folgte zunächst dem Wanderweg mit dem "U". Leider war er nicht optimal beschildert, lief aber größtenteils parallel mit dem besser markierten Wanderweg "X". Durch den Wald ging es auf unbekannter Strecke den ersten sauerländer Berg hoch nach Willringhausen und dann auf Freiflächen weiter. Der Himmel hielt sich bedeckt, aber geschlossen, und so konnte ich die Landschaft genießen und ein paar Erinnerungsfotos machen.
Ich durchquerte Rüggebein und kam nach Herminghausen. Da ich in letzter Zeit kein "U" mehr entdecken konnte, sondern nur noch das "X", war ich mir nicht mehr sicher, ob ich noch auf dem richtigen Weg war. War ich nicht, wie mir Eingeborene dann bestätigten. Da hatte mit der Weg doch glatt ein "X" für ein "U" vorgemacht. Ich musste also umdrehen und wieder durch Rüggebein durch, bevor der Weg dann abknickte. Eine Markierung befand sich am Abzweig tatsächlich nicht, aber die 3,5 Kilometer Umweg hatten sich gelohnt.
Nach einem kurzen Stück über Wald- und Wiesenwege breitete sich dann das herbstlich gefärbte Tal der Ennepe vor meinen Augen aus, bevor der Weg kurze Zeit später an einem neu bepflanzten Hang vorbeiführte. Wie sich dann herausstellte, hatte ich wieder einen Abzweig verpasst, aber auch dieser Umweg hatte sich gelohnt. Über einen zunächst gar nicht zu erkennenden Trampelpfad führte mich der Weg mit ordentlichem Gefälle hinunter zur Peddenöde.
Über den Wanderweg mit der Raute ging es dann ein Stück entlang der Ennepe. Die Sonne ließ sich inzwischen auch mal sehen und die Blätter orange leuchten. Dann ging ich den Bilsteiner Berg hoch, denn bei 110 Höhenmetern auf 1250 Meter Länge war Laufen für mich nicht drin.
Über Gut Bilstein und Bülbrigen erreichte ich die Waldgebiete an der Hasper Talsperre und war leicht geschockt. Seitdem Frühjahrsorkan "Kyrill" hier gewütet hatte, war ich nicht mehr hier. Waldhänge waren hier komplett umgeholzt worden, die Wege vom schweren Räumgerät dick verschlammt.
Auf nun bekannten Wegen führte mich der Weg über die Sperrmauer, ein Stück entlang der Talsperre und dann steil links den Wald hoch.
Zumindest ein Stück, denn dann war der schmale Wanderweg komplett mit Sturmholz dicht. Um das Chaos zu umgehen kraxelte den Nachbarhang hoch und hatte einen Blick auf den Hang, der aussah, als hätten dort Riesen Mikado gespielt. Über einen Trampelpfad in einer Tannenschonung kam ich wieder auf den Hauptweg und lief dann am Flughafen vorbei Richtung "Hinnenwiese", wo mich der nächste Kyrill-Schock erwartete. Da, wo bei meinem letzten Lauf noch Wald war, standen jetzt auf großer Fläche nur noch Baumstümpfe. Erschreckend.
Ein paar Kilometer weiter war ich dann nach knapp 3 Stunden reiner Laufzeit wieder zu Hause. Erschöpft, aber froh, wieder einmal schöne Ecken entdeckt zu haben.
Das Fotoalbum von diesem Lauf mit allen 28 Bildern gibt es hier.
Sonntag, 28. Oktober 2007
Mein neuer Laufpartner
Heute war ich erstmals mit einem neuen Laufpartner unterwegs. Er ist Taiwanese und ein schlaues Kerlchen. Nach dem Lauf weiß er immer recht genau, wie lang die Strecke war und wie viele Höhenmeter wir zusammen gelaufen sind. Er ist allerdings eher ein stiller Bursche. Ab und zu gibt er mal einen Laut von sich, aber das war es auch schon, obwohl er auch deutsch kann.
In Zukunft werden wir sicher häufiger zusammen laufen. 
Wenn ich ihn näher kennen gelernt habe, werde ich so nach und nach mal rauskitzeln, was er so drauf hat. Dann werden wir bestimmt auch mal zusammen am PC sitzen und den nächsten Lauf zusammen planen.
Vielleicht werde ich auf der Seerunde auch mal gegen ihn antreten und ihn als Hasen laufen lassen. Er ist da sehr flexibel.
Ich nenne ihn übrigens Armin. Armin, the Garmin. So wie Elvis, the Pelvis.
Denn mein neuer Laufpartner ist ein Garmin Forerunner 305; ein Laufcomputer für's Handgelenk.
Ich wünsche uns viele schöne gemeinsame Läufe - am liebsten natürlich gemeinsam mit meinen Laufpartnern aus Fleisch und Blut :-)
Freitag, 26. Oktober 2007
Abschied vom Röntgenlauf und Vorfreude auf Troisdorf
Heute war ich endlich wieder auf der Piste.
Geburtstagsfeiern mit Vorbereitungen (und Nachwirkungen ;-) ), eine Grippeschutzimpfung mit Sportverbot, Termine, beidseitige Knieschmerzen (vom Ergometer fahren?) und ein leichter Infekt führten zuvor zu einer Laufpause von 11 Tagen. Nicht schön, diese erneute Laufpause, aber zu verschmerzen, da ich innerlich den Röntgenlauf und die Saison bereits abgehakt habe.
Einfach war es ja nicht, das geplante Jahreshighlight aus dem Terminkalender zu kicken, aber sicherlich eine vernünftige und wohl auch die richtige Entscheidung.
Vielleicht klappt’s ja im nächsten Jahr.
Ich muss jetzt nur noch aufpassen, mich beim 6-Stunden-Lauf in Troisdorf nicht zu blamieren. In Ultra-Laufform bin ich natürlich nicht, aber Pete fährt auch hin und eine Menge bekannter und noch unbekannter Foris aus dem Laufforum von "Laufen-Aktuell" wird auch da sein. Ein Blick auf die Starterliste zeigt auch die Namen zu mir bekannten Gesichtern aus der Ultra-Szene. Der Lauf an sich ist (diesmal) gar nicht so reizvoll für mich, sondern das "Drumherum". Das ist das Schöne an Läufen auf kurzer Runde - man sieht sich oft mehrmals, hat die Zeit für ein wenig "Small-Talk" und sitzt hinterher oft noch nett zusammen. Familiär und ohne Hektik. Und auf all das freue ich mich. Troisdorf - ich komme!
Allen Röntgenlaufstartern, die dies hier vorher noch lesen, wünsche ich bestes Laufwetter, viel Erfolg und jede Menge Spaß!


